Kongressbereich der Hallenbetriebe, Neumünster

Kongressbereich der Hallenbetriebe, Neumünster


2.750.000 €
Hallenbetriebe Neumünster GmbH
weitersagen: 

Der Neubau des Kongressbereichs auf dem Gelände der Hallenbetriebe Neumünster muss zwei fundamentale, zunächst gegensätzliche Aufgaben erfüllen. Zunächst soll er sich in die bestehende, sehr heterogene Bausubstanz einfügen, Denkmalschutzauflagen erfüllen und bestehende Nutzungen integrieren. Andererseits soll er die bestehende Unordnung klären helfen und ein eigenständiges, auch von der Materialwahl herausragendes neues Element darstellen.

Der Entwurf für die neue Halle nimmt die Fluchten der Bestandsgebäude auf und orientiert sich ebenfalls zu dem großen zentralen Platz. Der Neubau ist in seiner rechtwinkligen Form und der an die Nachbarbebauung angepassten Gebäudehöhe zurückhaltend. Die Backsteinfassade des denkmalgeschützten südlichen Anbaus bleibt bestehen und damit die einheitliche Platzbegrenzung und die äussere Form des ursprünglichen Gebäudevolumens. Dahinter, sichtbar durch die großen Fenster des Bestands und etwas höher als der Altbau, schließt sich der neue Kongressbereich an. Die Holzfassade ist schlicht und fällt doch durch seine Andersartigkeit auf, vor allem aus der Distanz fällt das hohe Oberlicht ins Auge, das den Eingang markiert.